Heiliger Dual-ismus!
An anderer, von mir gerne frequentierter und gelesener Stelle ‘in ßie Innernät’ gibt es einen von mir, trotz fehlender persönlicher Bekanntschaft hochgeschätzten Blogger, dem ich kürzlich ein Versprechen gab, das ich nun einzulösen gedenke. Neinnein, nix Schlimmes, ich muss nicht als Bergheimerin verkleidet in der Kölner Innenstadt Schabernack treiben oder in der Linie 5 in Richtung Ossendorf einen Talentwettbewerb veranstalten (Thema: Germanys next Supermütze). Nein, es geht, wie hüben und drüben so oft, um Musik. Diesmal mehr um die Abspieltechnik, und zwar uralte, (eh natürlich mittelalte, weil nur unwesentlich älter als ich) in der Blüte ihrer Jahre stehende Abspieltechnik, in diesem Fall um meinen alten, heißgeliebten, nur noch selten benutzten, so etwa 35 25 achkomm, wat soll der Geiz, 36 Jahre alten… achwas red ich denn, mein lieber Godfather, bittschön, exclusively für euereiner ßie Fottos von ßie heilige Dual:



Verehrteste, was da zu sagen noch übrigbleibt…
Design ist heute. Doch wahre Schönheit … wahre Schönheit kommt aus dem Gestern. Ich glaube, ich möchte meinen Vorsätzen untreu werden und eurereiner Dual mein eigen nennen tun wollen – ganz un-ungierig und un-selbstlos. Verständlicherweise und hoffentlich.
Doch eigentlich seht Ihr mich hier jetzt mal sprachlos&plappervoll. Verzückterweise…
Mein Lieber, euereiner wissen vermutlich um die wenigen Möglichkeiten in den Besitz dieses Gerätes zu gelangen, besonders dieses einen. Nur für Geld ist es nicht zu bekommen, da müsste euereiner schon eine Möglichkeit finden, mich zu beerben. Da ich mich gegenwärtig aber bester Gesundheit erfreue, würde es wohl noch etwas dauern, bis ich mir dies Gerät aus meinen kalten, steifen Fingern winden lasse. Zur Überbrückung mögen die Fotos dienen, bei Bedarf lege ich auch noch ein paar nach. Wenn sich das Betrachten begehrenswehrter Tonerzeugungsmaschinerie ohne ihrer habhaft werden zu können denn nicht zu schmerzhaft gestaltet, natürlich nur. ;-)
Verehrteste…
… das liesse sich einfacher bewerkstelligen. Unterstellend, dass ich an Lebensjahren reicher als Ihr schlüge ich vor, Ihr überschriebet mir die DUALität noch demnächstens. Ich würde dann – noch zu Eurereiner Lebzeiten beim Umzug auf die nächste SeinsEbene Euch als Erbin…
… und ihr bekämt diese Vollenendung von Form, Schönheit und sonstig Erstrebenswerten ein zweites Mal geschenkt. Und dann all die Augenblicke der Vorfreude bis wieder Euer Besitz und Eigentum…
*schmunzel
Ha, ich vermute, euereiner ist gerade dabei eine eiserne Lunge anzuschaffen, um dieses schönen Stückes möglichst lange habhaft zu sein! Meine eigene Vorfreude könnte ich mir dann durch einen Schleier schadhaften Zigarettenrauches hindurch in die Haare schmieren, (Was mich wieder an diesen einen grandiosen Versprecher meinerseits erinnert, bei dem ich doch glatt behauptete, ich könne mir jetzt und auf der Stelle die Haare rauchen, und dabei rauche ich seit Jahren nicht mehr) wenn mich der Trennungsschmerz zurück an die Schachtel Gauloises getrieben haben sollte. Neinnein, da muss schon ganz und gar versichert sein, dass euereiner vor mir das zeitliche segnen würde, wobei ich vorzöge, für meiner&euereiner, bei bester Gesundheit bleiben zu wollen, egal in wessen Casa Little Dualito nun auf die Übergabe wartet. ;-)
Oh, und bevor ich nun anfange, meinen eigenen Kommentar zu editieren, wollte ich noch bemerkt haben, dass euereiner sich auf die Fahnen schreiben dürfte, wenn er den geneigt ist, dass mich nun beim Betrachten der für euereiner gedachten Fotos das leise Gefühl beschlich, die dem Alter des Gerätes und der seltenen Benutzung in den letzten Jahren geschuldete Patina entfernen zu müssen, und das mit einem Päckchen Q-Tips und verschiedener Reinigungslösungen in Angriff genommen habe. Und das einem wunderschönen Nachmittag, den ich gut und gerne mit einer Segeltour hätte verbringen wollen… ;-)
Verehrtes-te.te…
… ich neige dazu, meine gramgebeugten Knie ein weiteres Mal zum Beugen bringen zu tun…
… doppel-knieenderweise. Sozusagen.
Bin ich doch der Komplimente – so sehe ich sie wollend-tuenderweise – mehr als gebenedeit.
Doch um der Wahrheit Ehre&und/oder&Wahrheit geben zu wollen und müssen…
(ATTENTION; ATTENTION; not an unknowing flying obschäckt BATT true lies)
Rauche ich. Nikotin. Gerne. Und nach mancherlei – nicht meinerlei – Ansicht.. Zu viel.
Trinke ich. Alkohol. Gerne. Und nach mancherlei – nicht meinerlei – Ansicht. Zu viel.
Schlafe ich. Gerne. Doch nach meinerlei – auch mancherlei – Ansicht. Zu wenig.
Daneben entdeckte ich vor geraumer Zeit die Wollen der Lust an der kulinarischen Völler-IE. Wohlgemerkt, nicht nur in Maßen. Sondern insbesondere in Unmengen an Massen. Volledolle eben.
Von daher gebe ich mir auch ohne den 2,99 Teuromässigen Check bei irgendwelchen „wie lange lebst du“-Abzockereien im MobileNet eine wahrhaftig&und/oder&nachhaltig sicherlich&und/oder&gewiss niederige Lebenslänge als Eurereiner Frisch&und/oder&Jugendlichkeit.
Will sagen: ssäh diehhl. siehmmss riehhll, dassnd itt?
Abgesehen fühlt sich der Meinereinige nahezu&und/oder&bestimmt beschämt ob der Verantwortung, Euereinige von einm Segeldingens abgehalten zu haben. Das letzt&und/oder&endlich ist mir Verpflichtung genug, Euer doch-wohl gemeintes, wenngleich nicht ausgesprochenes Einfordern einer DUALübernahme akzeptieren zu tun.
Zugegeben: nicht dass ich mir deswegen „einen“ ab-weg-er-ge-brechen tun täte.
*schmunzel
… baih ssäh wääiehh… Patina edelt. Ganz besonders DUALdingens
Mein Lieber, diese Patina war nicht mehr edel zu nennen, bestimmt nicht. Es gab schon anhängige Staubgedingsel und des geht gar nicht, auch wenn ich alles andere als eine Putzliesel bin, das musste weg.
Außerdem, was ich vergaß zu erwähnen, Teuerster, im Rahmen der Beschäftigung mit besagt-begehrtem Gerät, drehte ich an einem Knöpfchen und es ward Licht, und zwar rotes. Ich drückte ein weiteres und es ward laut. Ich vergaß nämlich insbesondere auch zu erwähnen, dass mein kompletter Besitz an gescheitem musikalischen Abspieldingens am Verstärker des heiligen Dual hängt, (ich weiß, das wird euereiner nun noch weiter für den heiligen Dual einnehmen) aber ich fürchte, da ist vor meinem Ableben oder vorzeitiger Taubheit nichts zu machen. Da ich keine große Freundin von Kompaktanlagen bin (und doch hab ich eine, so eine kleine, aber Verzeihung, die is Scheiße, hat no style und no klang und taugt grade mal für Dudelmusik zum Einschlafen in allerniedrigster Lautstärke), wird der Dual mir wohl weiter von Wohnung zu Wohnung folgen müssen.
Wegen dem Segeldingens muss euereiner sich keine grauen Haare wachsen lassen, es wäre ohnehin nur auf der Möhne, nur befehlsempfangend Leinen halten und Kopf einziehen gewesen und ist jederzeit wiederholbar.
Zu euereiner Gewohnheiten lässt sich nur sagen, und zwar auf krass westfälisch: Alda, ich spuck da auch nich rein! Nirgendwo. Nur die Raucherei hat meinereinige aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen (aber manchmal, wenn ich ganz besonders nicht reingespuckt hab, dann qualme ich mir doch noch mal wieder ‘ne halbe und dann reicht’s auch wieder). In Anbetracht der Gewohnheiten, die euereiner zu pflegen scheint, wäre ich geneigt, einen Kuchen als, wenn auch unzureichenden Ersatz anbieten zu wollen…ich weiß, spielt keine Platten ab, aber naja, man kann eben nicht alles haben. ;-)
… ich bin dann mal kurz luftholen. Und Leer-Bücher über den Abbau kognitiver Dissonanzen am wälzen. Sachargumente sind genug gewechselt…
*schmunzel
Teuerster, es tut mir aufrichtig leid. Ich hätte da noch ein Buch über einen träumenden Delphin… ;-)
… wie ging das eigentlich noch mal, eine url auf irgendwelche MJ-Kondolenz-Brief-Seiten umzuleiten…
*schmunzel
Also nicht den träumenden Delphin. Hm…hmm. Jetzt weiß auch nicht mehr. Es sei denn, euereiner möchte sich aus meinem CD-Giftschrank bedienen, in dem ich die, analog zum Delphin geschenkten musikalischen Glanzleistungen…ach, das wär wieder Delphin. Hm.
Nur bitte keine MJ-Kondolenziererie, das wäre zu arg. ;-)
Träumende Delphine
Traurig wie die Triene
Die einstmals schwer verlassen
An der Halte wo der Bus
Nie halten wollte, stand…
Träumende Delphine
Tranig wie die Miene
Die der Studi in der Mensa
Ziehen musste weil es nicht
Machbar war, den Frass essen
Zu tun…
Träumende Delphine
Triste wie das Wetter
Das der Stadt in der ich lebe
Ständig und auch immer zu-
geschrieben werden tut
Träumende Delphine
Ich weiss nicht, doch ich glaube
Dass Fische besser schwimmen,
Jagen und auch fressen
Als träumerisch vermessen
…
…
… genau *schmunzel
Dear Me, jetzt bin ICH sprachlos. Und wenn euereiner wüsste, wie selten das ist! ;-)
*schmunzel
…
doch die wahre Kunst liegt in den Zweizeilern. Eine Kunst, in der ich mich nicht mal ansatzweise als „Adepten“ bezeichnen würde. Deshalb hier auch ein Bleistift nicht von mir, sondern irgendwann in den 90ern in der „taz“ als Cartoon, mit einer sehr berliehnerisch wirkenden weiblichen Figur nebst Sprechblase versehen, veröffentlicht – autoren-einer von mirnichtmehrerinnerter Person:
Das Leben ist hart.
Ich bin Hertha.
…
Bis heute tu ich auf Görrllz in Tanktops damit am warten tun sein…
*breitschmunzel
Teuerster, das wäre wahrlich mal eine nette Abwechslung von ‘Porn.star’und ‘Zicke’, aber es tut wohl kaum eine mehr Hertha heißen, nech. ;-)
Meinereine könnte sich eins drucken lassen mit „Superhase macht das schon“ aber das wäre so ein Insider, kaum auf zwei Zeilen ausdehnbar und das würden nur alle wieder vöööllliig falsch verstehen. Da müsste schon ein Foto von meinereiniger im Osterhasenkostüm, rauchend und tequilaverkonsumierend…neee, lassen wir das besser… ;-)
Verehrteste,
ich wusste, es gab einen Haken. Aber gut. Äh. Rat. Ist billig…
… ich geh dann mal die Gründung eines Vereins zur Förderung von klassisch-schönen Mädchennamen teutschen Sprachgutes vorbereiten. Es kann doch nicht sein, dass alles was an Hertha verblieben…
… irgendwelche Wurstkicker sind.
*schmunzel
… ach so ja, selbstredend neugierfrei… aber warum unbedingt Hase? Und Kostüm? Und… lassen kann jeder. Und jede auch. Aber nichtlassen, das ist die hohe Kunst. Und überhaupt.
Mein Lieber, ich glaube, es war einfach weil ich da Bock drauf hatte. Und da ich irgendwann in meinem freudlosen Dasein beschlossen hatte, mehr Dinge zu tun, auf die ich Bock habe, als solche, auf die ich keinen Bock habe, war es reine Ehrensache, den Geburtstag im Hasenkostüm zu verbringen, weil ich nämlich genau da drauf so richtig Lust hatte. (Gut, dass ich nicht im Hochsommer…) Selbstverständlich habe ich auch im Hasenkostüm Gäste vom Bahnhof abgeholt, mich für die auswärtigen Autofahrer als Wegweiserin an die Straße gestellt und das Hasenkostüm von morgens um 10 bis morgens um 4 getragen. Trotzdem: Zum Karneval geh ich nicht. Ich bin, und das seit meiner Kindheit mit aufgezwungenen Indianermädchenkostümen, eine wandelnde kostüm- und karnevalsfreie Zone. ;-) Nur im April manchmal nicht. Aber da ist ja kein Karneval. ;-)
„Freudlos“… das ruft nach einem Tieh-Schöhrt: „Auch Hasen sollen sich freuen tun können!“
Die Vorstellung von hasenkostümtragenden Wegweisern hingegen ruft vehementest nach einem Beihss-Käpp-Motief: „Auch Hasen können fühlen!“
*schmunzel
Verehrtester, Superhase sagt: Bedruckte Bähs-Käpps und Schörts mit hasigen Mo-tiefen zählen als Verkleidung und Hase ist nicht gleich Hase.
Nur im April, da ist Superhase geneigt eine Ausnahme am eigenen Fell zu dulden. Genaugenommen nur an einem Tag im April… ;-)
Bähskäpss ist gut. Sehr gut. Aber hoffentlich auch schomma die Marken- und Namensrechte gesichert und so…? Nicht, dass bäh-berlin vonn jannz alleen die Selbstverramschungsstufe 2.0 erreichen tun tut…
… denn das käme dann doch schon auch näHmlich irgendwie einem über die MöhrenöhrenZ gezogenen Fell gleich. Wohl. Irgendwie…
*schmunzel
My Dearest, mein Name ist Hase, ich weiß von nichts. Die Ohren hat mir noch keiner über die Möhren gezogen. öhm. Ja. (Hab außerdem erst Selbstverarschungsstufe 2.0 gelesen, was mich ja ohnehin und sowieso schon wieder ungeheuer belustigt hat). Ich schweig jetzt erst mal stille, ich reite, äh hopple mich sonst noch tiefer rein. Selbstverarschung 2.0 und so, nech. ;-)
… wie geht’s seiner gebenedingsten DUALität?
*schmunzel
Ich hab jetzt schon das Gefühl, ich wär nicht mehr ganz allein mit ihm… Bestens, wirklich. Erfreut sich höchstglänzender Sauberkeit, ohne seine Edelpatina verloren zu haben, funktioniert, dass es ein wahres Fest ist und macht einen sehr gebenedingsten Eindruck. Habe ihm heute ein bisschen Gossip durch die Leitungen gejagt, und ich glaube: Er und ich, wir sind die neuen Spacken in der Nachbarschaft. :-)