Also manchmal, da

2009 Oktober 9
by Scholli

… kann ich ja einfach nicht anders:

Klingeling, klingeling…Telefon. Ich geh ‘ran und sage meinen üblichen Spruch, also sowas wie: „Tach, Frau Scholli hier, wer stört?“  Am anderen Ende der Leitung:

„Guten Morgen! Hier ist das Geldinstitut und ich hätte gerne den Herrn des Hauses gesprochen!“

Ich (ooohhh, so früh am Morgen Spaß mit Telefonverkaufsnervensägen, wie schön!): „Den gibt’s hier nicht.“

Die: „Ehm, bin ich da nicht richtig bei Herrn Scholli?“

Ich: „Sagen Sie mir doch erst mal, von welchem Geldinstitut aus Sie anrufen und worum es geht, Frau…wie war Ihr Name?“

Die: “ Das ist geheim!“

Ich (JETZT fange ich an mich zu amüsieren): „Wie jetzt? Sie wollen Herrn Scholli sprechen und nicht mal sagen, wer dran ist?“

Die: „Ja, ich sagte doch, das ist geheim. Aus Datenschutzgründen darf ich Ihnen das nicht sagen!“

Ich: „Also, das verstehe ich nun richtig: Sie möchten Herrn Scholli sprechen, rufen aus einem geheimen Geldinstitut an und möchten eine vertrauliche Sache mit Herrn Scholli besprechen?“

Die: „Ja, das unterliegt alles strengsten Datenschutzbestimmungen und ich darf Ihnen leider gar nichts sagen!“

Ich: „Ach so, das verstehe ich natürlich!“

Die: „Ja, wann kann ich denn Herrn Scholli sprechen? Wann wäre der denn wieder zu Hause?“

Ich: „Wissen Sie, damit habe ich jetzt ein Problem, weil, Frau Geldinstitut, das unterliegt strengen Datenschutzrichtlinien und ist geheim. Tut mir leid, ich kann Ihnen da keine Ausk…“

Die: Klick. Aufgelegt.

Also ehrlich, dafür müssen die doch Verständnis haben. Datenschutz geht vor, oder?


  1. 2009 Oktober 9

    :)

    Ich nehme an, mit unterdrückter Rufnummer?
    Sonst: her’ damit. Ich kümmer’ mich da mal drum!

  2. 2009 Oktober 9
    Scholli Permalink

    Klar Herr Winkel, unterdrückte Nummer. Was denn sonst?! :-) Wenn mal einer die Nummer überträgt, wende ich mich direkt an Sie, versprochen. Das könnte sehr lustig werden.

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