Also manchmal, da
… kann ich ja einfach nicht anders:
Klingeling, klingeling…Telefon. Ich geh ‘ran und sage meinen üblichen Spruch, also sowas wie: „Tach, Frau Scholli hier, wer stört?“ Am anderen Ende der Leitung:
„Guten Morgen! Hier ist das Geldinstitut und ich hätte gerne den Herrn des Hauses gesprochen!“
Ich (ooohhh, so früh am Morgen Spaß mit Telefonverkaufsnervensägen, wie schön!): „Den gibt’s hier nicht.“
Die: „Ehm, bin ich da nicht richtig bei Herrn Scholli?“
Ich: „Sagen Sie mir doch erst mal, von welchem Geldinstitut aus Sie anrufen und worum es geht, Frau…wie war Ihr Name?“
Die: “ Das ist geheim!“
Ich (JETZT fange ich an mich zu amüsieren): „Wie jetzt? Sie wollen Herrn Scholli sprechen und nicht mal sagen, wer dran ist?“
Die: „Ja, ich sagte doch, das ist geheim. Aus Datenschutzgründen darf ich Ihnen das nicht sagen!“
Ich: „Also, das verstehe ich nun richtig: Sie möchten Herrn Scholli sprechen, rufen aus einem geheimen Geldinstitut an und möchten eine vertrauliche Sache mit Herrn Scholli besprechen?“
Die: „Ja, das unterliegt alles strengsten Datenschutzbestimmungen und ich darf Ihnen leider gar nichts sagen!“
Ich: „Ach so, das verstehe ich natürlich!“
Die: „Ja, wann kann ich denn Herrn Scholli sprechen? Wann wäre der denn wieder zu Hause?“
Ich: „Wissen Sie, damit habe ich jetzt ein Problem, weil, Frau Geldinstitut, das unterliegt strengen Datenschutzrichtlinien und ist geheim. Tut mir leid, ich kann Ihnen da keine Ausk…“
Die: Klick. Aufgelegt.
Also ehrlich, dafür müssen die doch Verständnis haben. Datenschutz geht vor, oder?
:)
Ich nehme an, mit unterdrückter Rufnummer?
Sonst: her’ damit. Ich kümmer’ mich da mal drum!
Klar Herr Winkel, unterdrückte Nummer. Was denn sonst?! :-) Wenn mal einer die Nummer überträgt, wende ich mich direkt an Sie, versprochen. Das könnte sehr lustig werden.